Samstag
20. Juni
2026
11 - 18 Uhr
Kirchplatz Ost

Flüchtlingstag 2026 - "Beim Namen nennen"

Am 20. Juni 2026 findet auf dem Kirchplatz in Winterthur zum zweiten Mal der Flüchtlingstag statt. Der Anlass schafft Raum für Begegnung, Dialog und Gedenken und macht das Thema Flucht für die Bevölkerung greifbar. Im Zentrum steht das Miteinander von Menschen mit und ohne Fluchterfahrung.

Im Fokus steht die Aktion «Beim Namen nennen»: Die Namen von Menschen, die auf der Flucht ihr Leben verloren haben, werden öffentlich verlesen. Besucherinnen und Besucher schreiben sie auf Stoffstreifen und bringen sie am Mahnmal an.

Rund um dieses Gedenken bietet der Flüchtlingstag ein vielfältiges Programm: kurdische Musik von Kamram Raman sowie Gesang des ukrainischen Chors «Perespiv». In Gesprächsrunden berichten geflüchtete Menschen, wie sie in der Schweiz angekommen sind und sich eingelebt haben. Tandems geben Einblick in den Austausch zwischen Menschen mit und ohne Fluchterfahrung. Bereits am Vortag zeigt Journalist Klaus Petrus in der Stadtbibliothek seine Dokumentation «Spuren der Flucht». Zudem ist in den Bäumen die Installation «Shelters» zu sehen.

Der Flüchtlingstag richtet sich an die breite Öffentlichkeit und ist niederschwellig gestaltet. Mit der Petition «Schutzgesuche hier prüfen» können sich Besucherinnen und Besucher für die Rechte geflüchteter Menschen einsetzen. Organisiert wird der Anlass von verschiedenen Organisationen (Nord-Süd-Haus, Solinetz, Juhu, Stadtbibliothek, VIWO), den katholischen und reformierten Kirchen sowie zahlreichen Freiwilligen.

Zusätzliche Informationen

Organisiert von

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In Zusammenarbeit mit

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