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Miteinander am Flüchtlingstag in Winterthur am 20. Juni 2026 Am 20. Juni 2026 findet auf dem Kirchplatz in Winterthur zum zweiten Mal der Flüchtlingstag statt. Der Anlass schafft Raum für Begegnung, Dialog und Gedenken und macht das Thema Flucht für die Bevölkerung greifbar. Im Zentrum steht das Miteinander von Menschen mit und ohne Fluchterfahrung. Vielseitiges Programm
Seit 2016 dokumentiert der Fotojournalist und Reporter Klaus Petrus Fluchtwege quer durch den Balkan in die EU-Staaten und die Schweiz. Auf diesen Reisen lebte er zusammen mit Migrant:innen in Baracken und Ruinen, begleitete Familien, überquerte mit Geflüchteten Grenzen, dokumentierte die Gewalt der Grenzpolizisten – und erlebte dabei trotz allem viel Menschlichkeit, Alltägliches und Normales. 2025 ist das Langzeitprojekt als Buch «Spuren der Flucht» erschienen – auf 192 Seiten mit 145 schwarz-weiss Bildern und einem Umschlag, den man als Karte auseinanderfalten kann und der prall ist von Zeugnissen, Geschehnissen und Fakten. Im November 2025 hat das Buch «Spuren der Flucht» den Deutschen Fotobuchpreis (Platz 2) erhalten. Die Arbeiten von Klaus Petrus über Migration wurden 2022 mit einem Swiss Press Photo Award ausgezeichnet und erschienen u.a. im Magazin der Süddeutschen Zeitung, NZZ, Frankfurter Rundschau und Surprise. 2023 gewann er mit «Spuren der Flucht» den Hauptpreis für Storytelling an den Discovery Days und 2025 jenen für die beste Reportage am Weitsicht-Festival in Darmstadt.
Ein Vortrag über das Leben als Schwarze Person in der Schweiz. Die Sozialwissenschaftlerin Sara Ahmed schreibt, dass Schwarze Menschen in unserer Gesellschaft immer wieder aufgefordert werden, sich zu erklären und zu rechtfertigen - für ihre Zugehörigkeit, ihre Erfahrungen, ihre Handlungen, ihre Perspektiven, ja sogar für ihre blosse Existenz. Diese ständige Aufforderung ist kein Zufall, sondern Ausdruck von Whiteness (Weiss-Sein) als gesellschaftlicher Norm. Auf Basis des Doktoratsprojekts von Danielle Isler beleuchtet der Vortrag, wie Whiteness in unserer Gesellschaft wirkt und welche Folgen das für Schwarze Menschen in der Schweiz hat. Im Mittelpunkt stehen Machtverhältnisse, Privilegien und alltägliche Erfahrungen, die oft unsichtbar bleiben. Ziel ist es, einen Raum zu schaffen, in dem kritische Selbstreflexion möglich ist, in dem zugehört wird und in dem über unterschiedliche Perspektiven ins Gespräch gekommen werden kann, um Wege zu einer inklusiveren Gesellschaft aufzuzeigen.
Leider sind die Räume vom Nord-Süd-Haus im 2. Stock und darum für Rollstuhlfahrer:innen und stark gehbeeinträchtigte Personen nicht zugänglich. mehr
An unserer diesjährigen Mitgliederversammlung diskutieren wir über einen Strategiewechsel und die Statutenänderungen. Darum findet kein inhaltlicher Programmpunkt statt. Dafür wird es anschliessend einen Apéro geben.
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Basel Adra, ein Aktivist aus dem südlichen Westjordanland, kämpft gegen die Vertreibung seiner Gemeinschaft durch die israelischen Besatzer. Er dokumentiert die Zerstörung der Weiler und Dörfer im Hinterland von Hebron. Dabei wird er unterstützt vom israelischen Journalisten Yuval, mit dem ihn eine unverbrüchliche Freundschaft verbindet. Regie: Basel Adra, Hamdan Ballal, Yuval Abraham & Rachel Szor| Palästina & Norwegen | 2024 | 95 Minuten | Odf
Israel/Palästina - die verdrängte Geschichte wirkt nach. Das entsetzliche Massaker der islamistischen Hamas vom 7. Oktober 2023 an israelischen Zivilistinnen und Zivilisten hat in der jüdischen Bevölkerung nicht nur in Israel, sondern in der ganzen Welt die Traumata des Holocaust und früherer Pogrome wieder belebt. Die Rache Israels an den mehr als zwei Millionen Palästinenserinnen und Palästinensern, die im Gazastreifen auf kleinstem Raum zusammengepfercht sind, sprengte alle bisherigen Dimensionen. Die Schlacht, zu der die Regierung Netanyahu mit ihren rechtsextremen Ministern rief, weckte Erinnerungen an die «Nakba» von 1948, die palästinensische Katastrophe, die über die arabischen Einwohner des historischen Palästinas kam, als in einem Teil dieses Territoriums der Staat Israel gegründet wurde. Der Nahostkonflikt ist in neuer Heftigkeit entflammt. Möglichen Ursachen wollen wir an zwei Abenden am 28. Januar und am 4. Februar (Film «No other Land» um 19 Uhr im Kino Cameo – s. auch nä. Veranstaltungshinweis auf dieser Website) nachgehen.
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Wir fordern den Bundesrat auf: • Soforthilfe für Gaza wieder aufzunehmen • seinen Verpflichtungen, die sich aus allen Verträgen und Konventionen ergeben, unverzüglich nachzukommen und entsprechende Massnahmen zu ergreifen • Palästinas als Staat zu anerkennen • Internationale Friedenstruppen zu unterstützen • Von Israel das Ende des Siedlungsbaus, Rückzug der israelischen Armee aus den illegal besetzten Gebieten, Syrien und dem Libanon zu fordern • Wirtschaftliche und politische Sanktionen gegen Israel zu ergreifen
«In der Tiefe des Tigris schläft ein Lied», Lesung und Gespräch mit Usama al Shahmani Gadi lebt als Dozent für hebräische Sprache in Zürich, als sein Vater in Israel im Sterben liegt. Über dreißig Jahre hatte er keinen Kontakt mehr zu ihm. Wider Willen reist er ans Krankenbett des Vaters, nach seinem Tod bleibt ein unbequemes Erbe: eine Tasche mit Tagebüchern und Aufzeichnungen sowie der letzte Wunsch, die Hälfte seiner Asche solle in den Tigris gestreut werden. Als Gadi in einem der Hefte zu lesen beginnt, begegnet ihm nicht nur ein unbekannter Vater, sondern auch ein dunkles Kapitel der irakischen Geschichte: die Vertreibung der dort seit über 2500 Jahren ansässigen jüdischen Bevölkerung unter tatkräftiger Hilfe der Nationalsozialisten. 1934 in Bagdad geboren, erlebte Gadis Vater die Ausgrenzungen bis zu den Pogromen und der Flucht nach Israel. Trotz seiner Widerstände kann sich Gadi nicht mehr von der Geschichte seines Vaters lösen und beschließt, mit der Urne nach Bagdad zu reisen. Ein eindrücklicher Roman über ein Stück irakischer Geschichte und abgeschnittene Lebensfäden, untrennbar verbunden mit dem Nahostkonflikt, der kolonialen Vergangenheit Europas und dem Nationalsozialismus.
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Seit Juni treffen sich besorgte Menschen aus Winterthur zu einer Gaza Mahnwache, -neu Palästina-Mahnwache- auf dem Grabenplatz! Weitere Daten (Achtung, z.T. andere Versammlungsorte!): 27. Oktober: Graben, 3. November: Neumarkt Süd, 10. November: Neumarkt Nord, 17. November: Neumarkt Nord, 24. November: Neumarkt Süd, 1. Dezember: Graben, 8. Dezember: Kirchplatz 15. Dezember: Graben 22. Dezember: Kirchplatz
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